Vernetzte Operationsführung statt vernetzter Kriegsführung
Dazu schauen Sie sich am besten mal das franz. SIC-F System an.
Analysieren sie die Schwächen und ersetzen diese durch pragmatische
Lösungen ohne 10 Jahre herumzudiskutieren.
Stärken:
Operationsführung, aktuelle Lage über alle Ebenen bis zu Kompanie.
Einfach und intuitiv zu bedienendes System (Ausbildungsaufwand ca 1
Tag).
Preiswerte Hardware, welche modular schnell und einfach zu ersetzen
ist (notfalls auch dezentral)
Schwächen:
Sehr starke Herstellerabhängigkeit der Software.
Netzwerkverbindung über teures und längenabhängiges LWL.
mehrere Single Point of Failure.
Es hört auf Kompanieebene auf.
Und jetzt kommt ein Insiderwitz, kein atombombensicherer Koffer ![]()
Also, trauern Sie den bisherigen Bemühungen nicht hinterher,
überlassen Sie die Planung und Umsetzung einem kleinen Team von
Spezialisten in direkter Zusammenarbeit mit der Truppe, ohne 1000
Mann in der Wehrverwaltung damit zu beschäftigen. Machen Sie sich
nicht von einem Softwarehersteller abhängig, verwenden sie
standardisierte Hardware, sorgen sie für Redundanz und versuchen sie
nicht alles in atombombensichere Koffer zu packen! Weiterhin
entwickeln sie eine Schnittstelle für den zukünftigen Übergang der
Technik in die Gefechtsfahrzeuge! Stützen Sie alle positionsbezogenen
Informationen auf das Galileo System! Lassen Sie sich beim
Galileosystem nicht von den Vereinigten Staaten hineinreden! Der
einzige Knackpunkt ist die Übermittlung der Daten, aber ich bin mir
sicher Sie haben was in der Schublade was folgenden Anforderungen
entspricht:
Kurze Distanzen (innerhalb der Stäbe) kabelgestützt
grössere Distanzen bzw. in ständiger Bewegung befindliche Teile
drahtlos.
Alles entsprechend nach heutigen Gesichtspunkten sicher verschlüsseln
und bei drahtlosen Verbindungen redundant über viele Frequenzen
verteilen, damit sicher vor Abhörung und Breitbandstörung.
Und zu guter Letzt nicht vergessen das der Soldat auch bei
kurzfristigem Ausfall in der Lage sein sollte auch ohne technische
Gimmicks zu überleben. Eine Lagekarte sollte trotzdem noch geführt
und verfügbar sein.